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Hessen Rechnungshof| „Asyl 2012“- 162. Vergleichende Prüfung

 

Der Landesrechnungshof hat seinen Jahresbericht veröffentlicht und dabei auch einige interessante Punkte für den Flüchtlingsbereich benannt
Es wurden fünf Landkreise geprüft (Gießen, Main-Taunus, Rheingau-Taunus, Vogelsberg und Werra-Meißner).

http://www.rechnungshof-hessen.de/fileadmin/veroeffentlichungen/veroeffentlichungen_uepkk/25-bericht-upkk.pdf

Der Rechnungshof stellt in seinem Bericht fest, dass Gemeinschaftsunterkünfte teuer sind als eine entsprechende Wohnungsunterbringung:

Für Familien war die Unterbringung in Wohnungen günstiger als in Gemeinschaftsunterkünften.
Die anteilige Wohnungsmiete je Person war bei Mehrpersonenhaushalten geringer als die Kosten, die bei Gemeinschaftsunterkünften je Person anfielen. In vier von fünf Landkreisen war dies bereits im ersten Jahr sogar unter Berücksichtigung der Kosten für die Erstausstattung von Wohnungen der Fall.
Da die Unterbringung von Familien in Wohnungen günstiger war, sollten nur Einzelpersonen in Gemeinschaftsunterkünften untergebracht werden.

Zusätzlich schreibt der Rechnungshof:

Alle Landkreise gewährten Geldleistungen, weil diese weniger Verwaltungsaufwand verursachen als Sachleistungen. Zusätzlich stellten alle Landkreise Wertgutscheine an Leistungsempfänger aus. Dabei verfügte kein Landkreis über die erforderliche Zustimmung des Regierungspräsidiums.

Welcher Art diese Wertgutscheine waren geht aus dem Bericht nicht hervor, ich gehe davon aus, dass es sich dabei v.a. um Gutscheine zur Wohnungsausstattung handelt.

Hessen0001 

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