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NRW| Online-Informationsangebot für studieninteressierte Flüchtlinge

Bildung und Forschung kennen keine Grenzen. Deshalb unterstützen die NRW-Hochschulen und das Wissenschaftsministerium Flüchtlinge, die in Nordrhein-Westfalen studieren möchten. Das ist das klare Signal des Ende vergangenen Jahres von Hochschulen und Landesregierung unterzeichneten Memorandums.

Unter

http://www.refugee-students-service.nrw.de

finden Interessierte Informationen sowie Telefonnummern und Kontaktadressen der zuständigen Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner an den Hochschulen. Die Internetseite ist in den Sprachen Deutsch, Englisch, Französisch und Arabischabrufbar. Alleinstellungsmerkmal der neuen Internetseite ist die Liste mit konkreten Kontaktdaten von Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartnern der Universitäten und Fachhochschulen in NRW, an die sich Flüchtlinge wenden können. Während bislang sehr gut aufbereitete allgemeine Basisinformationen über Studienvoraussetzungen und die Anerkennung ausländischer Bildungsabschlüsse im Internet verfügbar sind, nennt das neue Angebot gezielt konkrete AnlaufsteIlen und Kontaktpersonen für Nordrhein-Westfalen.

NRW| Erteilung und Verlängerung von Duldungen für die Dauer einer Berufsausbildung

Geltende Erlasse (SMBl. NRW.)  mit Stand vom 29.6.2015

Erteilung und Verlängerung von Duldungen für die Dauer einer Berufsausbildung RdErl. des Ministeriums für Inneres und Kommunales – 122-39.06.13-2-15-074(2602) vom 25.6.2015
Fundstelle

Erteilung und Verlängerung von Duldungen für die Dauer einer Berufsausbildung RdErl. des Ministeriums für Inneres und Kommunales – 122-39.06.13-2-15-074(2602) vom 25.6.2015

Erteilung und Verlängerung von Duldungen für die Dauer einer Berufsausbildung

RdErl. des Ministeriums für Inneres und Kommunales – 122-39.06.13-2-15-074(2602)
vom 25.6.2015

Anlässlich des in Kürze beginnenden neuen Ausbildungsjahres wird auf Folgendes hingewiesen:

Der Bundesrat hat im Gesetzgebungsverfahren „Gesetzentwurf zur Neubestimmung des Bleiberechts und der Aufenthaltsbeendigung“ (BR-Drs. 18/4097) vorgeschlagen, dass für Geduldete, die einen Ausbildungsplatz gefunden haben, ein neuer Aufenthaltstitel „Aufenthaltsgewährung für die Dauer einer Berufsausbildung“ in Anlehnung an den neuen § 25b AufenthG geschaffen werden soll.

Die Bundesregierung  hat in ihrer Gegenäußerung zur Stellungnahme des Bundesrates (BT-Drs 18/4199) darauf hingewiesen, dass es bereits nach geltender Rechtslage möglich ist, eine Duldung aus dringenden persönlichen Gründen zu erteilen (§ 60a Abs. 2 Satz 3 AufenthG). Hierunter fällt, wie die Bundesregierung ausdrücklich klargestellt hat, auch die Aufnahme einer Berufsausbildung.

Insofern bestehen gegen die Erteilung und Verlängerung von Duldungen für die Aufnahme einer Berufsausbildung keine Bedenken. Die Duldung kann im begründeten Einzelfall auch für die Dauer der Berufsausbildung erteilt werden.

Quelle: Ministerium für Inneres und Kommunales Nordrhein-Westfalen

Landtag NRW| Zugang zum Arbeitsmarkt für Flüchtlinge – Kleine Anfrage

Vorbemerkung der Kleinen Anfrage

Mit Blick auf die wachsende Problematik des Fachkräftemangels wurde in der Öffentlichkeit vermehrt die Forderung aufgestellt, Flüchtlingen, die nach Deutschland einreisen und bestimmte, gesuchte Kriterien erfüllen, eine Perspektive auf dem deutschen Arbeitsmarkt zu geben. In den Medien wurde bereits über gute Beispiele berichtet, in denen Flüchtlinge eine Ausbildung beginnen konnten oder eine feste Anstellung erhielten, da sich keine anderen geeigneten Bewerber finden ließen. Dies sind jedoch scheinbar nur Einzelfälle, da der Zugang zum Arbeitsmarkt für Flüchtlinge reglementiert ist. Es besteht zudem für potentielle Arbeitgeber eine gewisse Unsicherheit, ob und unter welchen Voraussetzungen ein Flüchtling beziehungsweise Asylbewerber in Deutschland arbeiten darf. Auch ist unklar, ob ein Flüchtling seine Ausbildung auch beenden darf, wenn er beispielsweise eine Ausbildung über drei Jahren beginnen will.

vollständige Fassung:

Drucksache
16/9100
Zugang zum Arbeitsmarkt für Flüchtlinge
Urheber: Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales
Seiten: 4

NRW Landtag| Kommunale Flüchtlingskosten – Kleine Anfrage

Vorbemerkung Landesregierung:

Im Rahmen der Verabschiedung der Änderungen im Flüchtlingsaufnahmegesetz wurden zum Teil wesentliche Verbesserungen erreicht, insbesondere durch die Aufstockung der Flüchtlingskostenpauschale um 40 Millionen Euro im Jahr 2015. Zudem konnten Bund-und Länder in einer Vereinbarung erreichen, dass für die Unterbringung von Flüchtlingen in den Jahren 2015 und 2016 1 Milliarde Euro bereitgestellt werden. Dennoch stellte sich in den Beratungen heraus, dass eine unterschiedliche Wahrnehmung der finanziellen Belastungen der Kommunen durch die Flüchtlingsaufnahme und der Landeserstattung besteht.

Vollständige Antwort der Landesregierung

Broschüre `Deutschkursangebote für Flüchtlinge`

Die meisten Flüchtlinge, die in Deutschland einen Asylantrag stellen, haben den Wunsch, so schnell wie möglich Deutsch zu lernen, ist doch der Erwerb von Deutschkenntnissen eine wichtige Voraussetzung zur gesellschaftlichen Integration, unter anderem auch zur Aufnahme einer Beschäftigung.

Da viele Flüchtlinge keinen Zugang zu den vom Bund organisierten Integrationskursen und den ESF- BAMF- berufsbezogenen Sprachkursen haben, informiert die Broschüre `Deutschkursangebote für Flüchtlinge` über kostengünstige oder kostenlose Deutschkursangebote verschiedene Institutionen, Organisationen und Initiativen für die Betroffenen.

Anhand von 18 Beispielen zeigt die Broschüre die Vielfalt der alternativen Deutschkursangebote und ihrer Anbieter auf, darunter Landesministerien, Kommunen, Universitäten, Volkshochschulen, wohltätige Organisationen und ehrenamtliche Initiativen.

Es wird erläutert, aus welchen Gründen diese alternativen Deutschkursangebote den bestehenden Bedarf an Deutschkursen quantitativ und qualitativ nicht abdecken können. Darüber hinaus liefert die Broschüre Anregungen, wie man vor Ort bzw. in der Region Deutschkursangebote für Flüchtlinge finden kann, die bisher keinen Zugang zu staatlich geförderten Deutschkursen haben. Und der geneigte Leser erhält eine Reihe von praktischen Tipps, wie er selbst zu einer Verbesserung des Deutschkursangebotes für Flüchtlinge beitragen kann.

Sie können die Broschüre hier als PDF-Datei einsehen und als Druckversion bei uns in der Geschäftsstelle für 2,00 €/Stück plus Porto bestellen. (In Kürze wird eine aktualisierte Version der PDF-Datei verfügbar sein, in der alle Hyperlinks funktionieren).

Aktueller Hinweis: Seit dem 01.01.2015 wird zur Teilnahme an den ESF-BAMF berufsbezogenen Sprachkursen nur noch ein Mindestsprachniveau von A1 gemäß des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen vorausgesetzt. (Quelle: Förderhandbuch zum ESF-BAMF-Programm, Förderperiode 2014 – 2020, Förderzeitraum 2015 – 2017; S.7).


ESF: Europäischer Sozialfonds

BAMF: Bundesamt für Migration und Flüchtlinge

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Quelle: 12.jpg

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