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Hochrangiger iranischer Revolutionsgardist in Syrien getötet

Beirut (Reuters) – In Syrien haben Rebellen einen Kommandeur der iranischen Revolutionsgarden getötet.

Hussam Choschnewis sei auf der Straße von Damaskus nach Beirut Opfer „bewaffneter Terroristen“ geworden, teilte die iranische Botschaft im Libanon am Donnerstag mit. Ein Rebellen-Kommandeur sagte, der Angriff sei nahe der syrischen Stadt Sabadani im Grenzgebiet zum Libanon erfolgt. Choschnewis leitet eine iranische Agentur, die den Wiederaufbau des Libanon nach dem Krieg zwischen Israel und der vom Iran geförderten Hisbollah-Miliz im Jahr 2006 unterstützt. Die libanesische Zeitung „Al-Safir“ berichtete, Choschnewis sei in Syrien gewesen, um Pläne für den Wiederaufbau der im Bürgerkrieg stark zerstörten Wirtschaftsmetropole Aleppo zu überprüfen.

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Ahmadinejad shoe-attack / Schuhangriff auf einen Mörder (Ahmadinejad)

  Hinter dem Rücken der Bodyguards: Die Attacke auf den iranischen Präsidenten in Kairo. (Video: Anadolu Agency)

Als erster iranischer Präsident seit mehr als 30 Jahren besucht Mahmoud Ahmadinejad Ägypten. In Kairo nutzte ein Unbekannter die Gunst der Stunde für eine hinterhältige Attacke.

Der ägyptische Präsident Mohammed Mursibegrüsste ihn mit einem Bruderkuss, ein Unbekannter mit einem Schuhwurf: Bei seinem Besuch in Kairo schlugen dem iranischen Präsidenten Mahmoud Ahmadinejad nicht nur Sympathien entgegen.

Zur Attacke kam es laut der deutschen Nachrichtenagentur Reuters nach einem Besuch in der Al-Hussein-Moschee in Kairo, einer der wichtigsten islamischen Städte Ägyptens. Auf einem Video der türkischen Nachrichtenagentur Anadolu Agency (AA) ist zu sehen, wie sich Ahmadinejad durch eine Menschenmenge kämpft, als ein Mann aus nächster Nähe einen Schuh nach ihm wirft. Die Bodyguards, die Ahmadinejad umringen, werden vom Angriff überrascht. Ob der iranische Präsident vom Schuh tatsächlich getroffen wurde, ist nicht zu erkennen.

«Du hast unsere Brüder getötet»

Um wen es sich beim Angreifer handelt, ist noch nicht offiziell geklärt. Die «New York Times» zitiert einen türkischen Journalisten, der berichtet, der Mann sei ein Syrer. «Du hast unsere Brüder getötet», habe er vor der Attacke gerufen. Das iranische Regime ist ein enger Verbündeter des syrischen Präsidenten Assad.

Der Angreifer sei kurz nach der Attacke festgenommen worden, berichtet der Journalist weiter. Laut Sicherheitskreisen wurden drei weitere Männer, offensichtlich Ägypter, ebenfalls verhaftet, wie Reuters schreibt. Sie seien nach Zahlung einer Kaution wieder freigelassen worden. Jemanden mit einem Schuh zu bewerfen, gilt in arabischen Ländern als Ausdruck grösster Verachtung.

Zuvor war Ahmadinejad bereits vom Leiter der Kairoer Al-Ashar-Universität gerüffelt worden: Der Grossimam Ahmed al-Tajjeb rief den Iran zu aussenpolitischer Zurückhaltung auf. Er dürfe sich nicht in die Angelegenheiten der Monarchien am Golf einmischen, forderte Ahmed al-Tajjeb anlässlich des Besuchs von Ahmadinejad an der Al-Ashar-Universität, die Sunniten in aller Welt als oberste Instanz für religiöse und rechtliche Fragen gilt.

Quelle: Reutes/New York Times/ DPA/Tages Anzeiger

 

Reuters: Cannes film festival honors jailed Iran directors

PARIS (Reuters) – Jailed Iranian film directors Jafar Panahi and Mohammad Rasoulof will be honored at the Cannes film festival this year, organizers said on Sunday.

Rasoulof’s „Good Bye“ — the story of a young Tehran lawyer trying to get a visa to leave Iran, and „This is not a film“ — Panahi’s depiction of a day in his life as he waits for the verdict of a court appeal, will be shown at the festival, they said. Lies den Rest dieses Beitrags

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