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Aufruf an alle „Taxi Teheran“-Zuschauer

Jafar Panahis Taxi Teheran hat sich seit seinem Kinostart am 23. Juli 2015 als großer Publikums-Hit erwiesen: Mehr als 50.000 Zuschauer wollten den diesjährigen Gewinner des „Goldenen Bären“ bereits sehen. Um dem Regisseur, dem in Teheran ein 20-jähriges Berufs-, Reise- und Interviewverbot auferlegt wurde, den hiesigen Erfolg seines Werks erfahrbar zu machen, ruft der Filmverleih alle Besucher nun zu einer Mitmach-Aktion auf.

Gemeinsam mit dem Weltvertrieb ruft der Verleih „Weltkino“ alleTaxi Teheran-Begeisterten dazu auf, Feedback in Wort und Bild (zum Beispiel Fotos vom Kinobesuch, Solidaritätsbekundungen oder Zeitungsausschnitte) zu schicken – via Facebook, Twitter, per E-Mail oder auf dem Postweg. Hier die Daten:
E-Mail: kguenther@weltkino.de
Postanschrift: Weltkino Filmverleih GmbH, Katharina Günther, Karl-Tauchnitz-Straße 6, 04107 Leipzig
Alles – jeder Eintrag und jede Nachricht – ist willkommen und wird an Jafar Panahi übermittelt.

Taxi Teheran entstand unter schwierigen Umständen. Wegen des Berufsverbots seiner Heimatregierung ist es dem 54-Jährigen seit 2010 offiziell untersagt, Filme zu drehen. Panahi hatte das heimlich entstandene Dashcam-Werk außer Landes schmuggeln lassen, damit es im Februar 2015 auf der Berlinale gezeigt werden konnte. In den Arthouse-Charts erklomm der Film in seiner ersten Spielwoche den ersten Platz.

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