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Iran 12/2017| Wieder Gewalt gegen das eigene Volk – Bisher mind. 3 Tote

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SR: Traumziel Iran

Für kulturinteressierte Besucher ist der Iran eine wahre Schatzkammer. In prachtvollen Palästen, üppigen Gärten und bunten Basaren fühlt man sich nicht selten wie in einem Märchen von Tausendundeiner Nacht. Die Route des Films führt von Shiraz über das traumhaft schöne Isfahan in die Hauptstadt Teheran. Eine Reise in 1001 Nacht.

Spiegel| Visavergabe in Teheran: Ein Termin in der deutschen Botschaft? Das kostet!

Von

Deutsche Botschaft in Teheran (Archivbild): Termine nur gegen Bares?Zur Großansicht

DPA

Deutsche Botschaft in Teheran (Archivbild): Termine nur gegen Bares?

Ein Iraner, der Deutschland besuchen will, braucht derzeit viel Geduld – oder Bares: Visa-Termine in der deutschen Botschaft in Teheran werden offenbar auf dem Schwarzmarkt gehandelt. Das Auswärtige Amt sieht das Problem woanders.

Hosseins Kinder sind fünf und acht Jahre alt. Bald sollen sie endlich ihren Opa kennenlernen. Es gibt nur ein Problem: „Wir können ihn in Iran nicht besuchen“, sagt Hossein K., „wegen der politischen Lage.“ Also soll der Großvater aus dem äußersten Osten des erzkonservativen Golfstaatsnach Deutschland kommen, möglichst bald. Auch das gestaltet sich jedoch schwierig.

Wer von Iran in die Bundesrepublik reisen will, braucht in der Regel ein Visum – und derzeit gleicht es einem Kunststück, ein solches zu bekommen. Denn die deutsche Botschaft in Teheran vergibt Termine zur Beantragung der Einreisegenehmigung nur noch über ein Online-Portal, und das speist die Nutzer seit Längerem mit einem knappen Hinweis ab: „Es sind zurzeit leider keine Termine verfügbar. Neue Termine werden in regelmäßigen Abständen freigeschaltet.“

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FAZ| Eine Galerie namens Teheran

Unter dem Motto „A gallery as big as a town“ bekommt man in Teherans Straßen derzeit Kunstwerke statt Werbung zu sehen. Hilft Bürgermeister Mohammad Baqer Ghalibaf damit vor allem sich selbst?

10.05.2015, von HANNAH FEILER

© AFPVergrößernDas Projekt „A gallery as big as a town“ zeigt Werke internationaler und lokaler Künstler.

Teherans Oberbürgermeister Mohammad Baqer Ghalibaf hat seine Liebe zur Kunst entdeckt und die Stadt in eine Galerie verwandelt. Wo sonst für Banken oder südkoreanische Geschirrspülmaschinen geworben wird, ließ er Kunstwerke aufhängen – Picasso statt Konsumaufforderung. Zehn Tage lang sind 700 Werke iranischer und ausländischer Künstler auf 1500 Werbetafeln über die Stadt verteilt zu sehen. Der aus Teheran stammende Bildhauer und Maler Saeed Shahlapour ist der Kurator dieses Projekts. Bei der Auswahl der Kunstwerke sei er im Prinzip frei gewesen, habe aber einige Richtlinien befolgen müssen, erklärte er. So stand etwa von Anfang an fest, dass ein Großteil der Werke aus den Ateliers iranischer Künstler stammen sollte. Die übrigen 30 Prozent  zeigen die Gemälde und Fotografien ausländischer Künstler, darunter so große Namen wie Munch, Rembrandt, Picasso oder Henri Bresson-Cartier.

© TWITTERIn Teheran wurde die Stadt über Nacht zur Galerie und zeigt ein Gemälde von David Hockney

Die kuratorischen Bemühungen des Verschönerungskomitees wurden in den sozialen Netzwerken begeistert aufgenommen. Das Interesse an berühmten Gemälden, die man sonst nur in den großen Museen dieser Welt zu Gesicht bekommt, scheint groß zu sein. Gegenüber der New York Times kündigten Einwohner der Stadt bereits an, von nun an öfter ins Museum gehen zu wollen.

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3sat| Iran – von Shiraz nach Teheran – Reisen in ferne Welten

Der Iran kommt einem bei der Urlaubsplanung nicht sofort in den Sinn. Doch geheimnisvolle Ruinen, schillernde Moscheen, prachtvolle Paläste und Gärten mach das Land der Ajatollahs zu einem spannenden und überraschenden Reiseland.
Der Iran gerät oft in Fokus der Weltöffentlichkeit: UN-Embargo, Urananreicherung und ein ehemaliger Staatspräsident Ahmadinedschad, der den Holocaust leugnet.
Demonstrationen sollte man meiden
© SR/Stephan DüfelLupe
Alte Beerdigungsstätten: die „Türme des Schweigens“ in Yazd.

„Reisenden wird grundsätzlich empfohlen, Kundgebungen oder Demonstrationen weiträumig zu meiden“, ist nur eine von vielen Sicherheitshinweisen auf der Homepage des Auswärtigen Amtes. Ferner existiert eine „Krisenvorsorgeliste“, auf die sich alle Deutschen die sich in Iran aufhalten, aufnehmen lassen sollten. Der Iran ist also nur etwas für die Touristen, die sich auf eine fremde Welt einlassen wollen, und die auch Alkoholverbot und andere kulturelle Vorgaben respektieren wollen. Obwohl das Land in der Krisenregion des Nahen und Mittleren Osten liegt, ist es für Touristen in den meisten Regionen recht sicher. So nimmt die Nachfrage nach Reisen in den Iran seit einiger Zeit stark zu.Seit im Herbst 2013 der als toleranter geltende Präsident Rohani die Wahlen gewann, wird der Gottesstaat im Ausland zunehmend liberaler wahrgenommen. Immer mehr kulturinteressierte Touristen gehen auf Spurensuche nach dem alten Persien und machen sich ein Bild vom Iran der Gegenwart.

An der Route der ehemaligen Seidenstraße liegt das verlassene Dorf Kharanaq. © Stephan DüfelLupeKharanaq
An der Route der ehemaligen Seidenstraße liegt das verlassene Dorf Kharanaq. © Stephan DüfelLupeKharanaq
Der Golestan Palast in Teheran - ein ehemaliger Regierungssitz © Stephan DüfelLupeTeheran
Isfahan © SWRLupeIsfahan
Isfahan © SWRLupeIsfahan
3.000 Jahre alt und zwei Millionen Einwohner

Vor allem Isfahan beeindruckt die Reisenden nachhaltig: Isfahan ist rund 3.000 Jahre alt und hat heute knapp zwei Millionen Einwohner. Schah Abbas I. aus der Dynastie der Safawiden erhob die Stadt im Jahr 1598 zu seiner Residenz. Er plante ein modernes Stadtbild, Vorbild war die Paradiesstädte des Koran. Auf einem Areal von einem halben Kilometer Länge entstand der „Meidān-e Schāh“, der Platz des Königs. Er entwickelte sich zum Zentrum für Handel und als Gerichtsort.Sein eigener Palast „Ali Kapu“ steht alles überragend in der Mitte. Links befindet sich die große Moschee, die „Schahmoschee“ und gleich gegenüber vom Palast das private Bethaus des Herrschers. Schah Abbas war ein Mensch mit Visionen und Fantasien. Ein europäischer Reisender, den die Faszination des Morgenlandes nach Isfahan führte, schreibt über den Königspalast: „Die Schönheit dieses Hauses besteht darin, dass alle Wände von oben bis unten an, mit Gold und köstlichen Gemälden gezieret seyn. Das Gewölb ist gleichfalls überall mit Gold und Farben überzogen, dass in Wahrheit nichts schöneres gesehen werden kann“.

Isfahan war zu dieser Zeit nicht nur die prächtigste, sondern auch die reichste Stadt des Orients. Jeder Zunft, jedem Handwerk wurde ein eigener Bereich zugewiesen. Bedeutende Handelswege zwischen China und Europa verliefen über Isfahan.

Jahrhundertealte Religion des Zoroastrismus
© Stephan DüfelLupe
Der Imam Platz in Isfahan, einer der größten Plätze der Welt.

Der Film von Stephan Düfel, den Sie am auf 3Sat sehen konnten, führt auf der touristischen Route von Shiraz aus nordwärts – nach Yazd, Isfahan und in die Hauptstadt Teheran. Zu den Stationen zählen das verlassene Wüstendorf Kharanaq, die Ruinen des antiken Persepolis, alte Moscheen und quirlige Basare. Unterwegs gibt es immer wieder Begegnungen mit Menschen. Darunter Männer, die einen Jahrtausende alten Sport betreiben, ein Künstler, der mit Katzenhaar auf Kamelknochen winzige Bilder malt, oder junge Iraner, die von ihrem Alltag in dem islamischen Staat erzählen.Stephan Düfel beschäftigt sich in dem Film auch mit dem Zoroastrismus.Die 3.000 Jahre alte Religion wird im Iran noch gepflegt. Sie beeindruckend besonders durch ihren Totenkult. Ihr Stifter war übrigens der durch Friedrich Nietzsche und Richard Strauss bekannt gewordene „Zarathustra“.

Quelle: 3sat

Persiens Schatz: Blühende Moscheen – Mohammad Reza Domiri Ganji

23 years old Photographer and Physics student from northern Iran, interested in Panoramic and Architecture Photography.
I have been taking photos for 5 years, and have learned much through talking to other photographers, sharing my pictures and receiving feedback, and watching tutorials on the internet.
Most of my pics are Covering very Wide angle of view (show Entire Building in one Picture ) and also they are High Dynamic Range. for me light is very Special element in Photography .

azadi-bird

aliqapu1

Dolat-Abad

Nasir-Al-Mulk-Mosque

Die persische Gattin – Von der Herausforderung, im Iran zu heiraten

14.11.2014 | 49:42 Min. | Quelle: Deutschlandfunk

Anna heiratet in Deutschland schlicht und standesamtlich Ahmed, einen Iraner. Dann fährt sie mit ihm in sein Geburtsland, um die Verwandten kennen zulernen. Sie wird als Ahmeds Ehefrau mit Respekt und Zuneigung behandelt. Doch auf einer Erkundungsreise durch den Iran muss Anna feststellen, dass ihre deutsche Heiratsurkunde nicht zählt. http://www.deutschlandfunk.de,

Das Feature Direkter Link zur Audiodatei http://ondemandmp3.dradio.de/file/dradio/2014/11/14/dlf_20141114_2010_b4b539a9.mp3

Iran strahlt Propagandafilm „7 Minuten bis Tel Aviv“ aus

Israel in Reichweite iranischer Raketen

Teheran – Das iranische Staatsfernsehen will einen gegen Israel gerichteten Propagandafilm ausstrahlen. In dem Dokumentarfilm „7 Minuten bis Tel Aviv“ gehe es um die iranische Raketenindustrie, berichtete die Nachrichtenagentur MEHR am Mittwoch.

Der Titel deutet darauf hin, dass iranische Mittelstreckenraketen mit einer Reichweite von rund 2000 Kilometern binnen sieben Minuten Tel Aviv treffen könnten.

Seit Präsident Hassan Rohani im August 2013 sein Amt antrat, war gehofft worden, dass die anti-israelische Hetzrhetorik im Iran zurück. Sein Vorgänger, Mahmoud Ahmadinejad, hatte die Ausradierung Israels gefordert und den Holocaust infrage gestellt. Der Iran erkennt den Staat Israel nicht an und unterstützt Gruppen wie die Hamas und die Hisbollah, die Israel als Terrororganisationen eingestuft hat.

Vor Kurzem hat der Oberste Führer des Iran, Ayatollah Ali Khamenei, auf seinem offiziellen Twitter-Account einen Neun-Punkte-Plan zur Beseitigung des „künstlichen zionistischen Regimes“ vorgelegt. (APA)

Sudabeh Mortezais fulminanter Durchbruch

MACONDO

MACONDO / Bild: Freibeuter Film 

Sudabeh Mortezai mied die Filmakademie, um sich ihre Kreativität zu bewahren. Ihr erster Spielfilm „Macondo“ gilt schlichtweg als Meisterwerk.

 (Die Presse)

In Ludwigsburg als Tochter iranischer Einwanderer geboren, in Teheran aufgewachsen, mit zwölf nach Wien gekommen und beim Film gelandet. Dazwischen liegen Matura, das Studium der Theater-, Film- und Medienwissenschaften in Wien und eine zweijährige Filmausbildung an der University of California in Los Angeles. „Dort habe ich elementare Dinge über das Filmemachen gelernt – und zwar quer durch alle Bereiche“, blickt Drehbuchautorin und Regisseurin Sudabeh Mortezai zurück.

„Alles andere habe ich mir im Wesentlichen selbst beigebracht. Ich bin Autodidaktin und bin mir nicht sicher, ob mir das rigide System einer Filmschule nicht sogar meine Kreativität ausgetrieben hätte.“ 2006 folgt ihre erste abendfüllende Dokumentation „Children of the Prophet“, die hervorragende Kritiken bekommt und in ganz Österreich im Kino läuft. Der zweite Dokumentarfilm „Im Bazar der Geschlechter“, der die im Iran weitverbreitete Praxis der Zeitehe beleuchtet, avanciert 2009 europaweit zum Festivalerfolg und ebnet Mortezai den Weg zum ersten Langspielfilm „Macondo“, der am 14. November ins Kino kommt und den vorläufigen Höhepunkt in der Karriere der 46-Jährigen markiert.

Vollständiger Artikel

Iranian students who took US Embassy: Where are they now?

Members of Iran’s Revolutionary Guard Corps attend the anniversary ceremony of the Islamic Revolution at the shrine of Ayatollah Ruhollah Khomeini in the Behesht Zahra cemetery, south of Tehran, Feb. 1, 2012. (photo by REUTERS/Raheb Homavandi)

The Nov. 4, 1979, storming of the US Embassy in Tehran by Iranian students who then held 52 American hostages for 444 days marked the beginning of three decades of hostility between Iran and the United States. Iranian Labour News Agency (ILNA) compiled a special report about the individuals involved in the hostage crisis today, 35 years after the incident.

According to ILNA, despite taking oaths not to enter politics or take government positions, many of the leftist students who called themselves the Muslim Student Followers of the Imam’s Line did end up in politics. Some entered parliament as Reformists or joined the Islamic Revolutionary Guard Corps.

Ebrahim Asgharzadeh, who was at one time the spokesman for the students, became the Revolutionary Guard commander for Ghazvin province. He served in parliament from 1989 to 1993 and was a member of Tehran’s first city council from 1999 to 2003. Today he is primarily a political analyst and is married to Tahereh Rezazadeh, who was also involved in the hostage crisis.

According to ILNA, in 1997, during Reformist President Mohammad Khatami’s proposed “dialogue of civilizations” between countries, a student asked Asgharzadeh if defending the attack on the embassy were compatible with holding a „dialogue of civilizations.“ According to ILNA, Asgharzadeh has still failed to answer this question. Though ILNA did not report it, Asgharzadeh did offer an apology to the families of the hostages for his actions.

Ezatollah Zarghami, according to ILNA, “like many others joined the Revolutionary Guard.” Today he is head of the Islamic Republic of Iran Broadcasting, a position that is appointed by the supreme leader. He is considered a hard-line politician who according to ILNA shares “few common positions” with the other students, who went on to play a large role in one of the most well known Reformist student groups, the Office for Strengthening Unity.

Mohsen Aminzadeh held positions in the Foreign Ministry and Culture Ministry. A member of the Reformist Islamic Participation Front, he was arrested after the contested 2009 elections along with other another student involved in the hostage crisis, Mohsen Mirdamadi.

A number of the students became members of the sixth parliament, remembered as the parliament that was swept by Reformists. Among this group was Mohammad Naimipour, a member of the Islamic Participation Front. For a time he was the director of research at the Center for Strategic Research.

Abbas Abdi played a major role in establishing the Office for Strengthening Unity. According to him, the name of the organization came about when Ayatollah Ruhollah Khomeini said to him, “Go and strengthen unity,” though in this case, “consolidate” would be a better term. He later went to write in defense of Reformist theories in Salaam newspaper and though the ILNA report does not mention it, he was imprisoned in 1993 and 2002 for his political writings and activities.

Masoumeh Ebtekar, nicknamed “Mary” in the foreign press, for a time headed the English-language edition of Kayhan newspaper. She is currently the head of Iran’s Environmental Protection Organization, a position she also held under the Mohammad Khatami administration.

Reza Seifollahi joined the Revolutionary Guard and eventually became the head of intelligence for the organization. He is now a member of the Expediency Council.

Mohammad Ali Jafari joined the Revolutionary Guard and now heads it.

Source: AL-Monitor

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