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DTN| Türkei soll israelische Agenten an den Iran verraten haben

Alte Allianzen im Nahen Osten fangen an zu bröckeln. Die Beziehungen zwischen Israel und der Türkei sind besonders belastet. Nun sorgt ein angeblicher Spionage-Skandal für einen erneuten Streit zwischen den beiden US-Verbündeten.

Ankara soll zehn Informanten des israelischen Geheimdienstes (Mossad) an den Iran verraten haben. Die türkisch-israelischen Beziehungen sind damit erneut an einem Tiefpunkt.

Auch die USA müssen sich damit auseinandersetzen. Denn Israel und die Türkei sind enge Verbündete der Amerikaner.
Doch Washington schenkt den Gerüchten über einen Geheimnisverrat der Türken an die Iraner keinen Glauben. Die türkisch-amerikanischen Beziehungen seien unverändert. Das jedenfalls geht aus einer Pressekonferenz des US-Außenministeriums hervor.

„Die Türkei ist ein enger Verbündeter der USA. Wir kooperieren auf allen Ebenen. Das schließt die geheimdienstliche Zusammenarbeit ein. Es hat sich nichts verändert“, sagte die Sprecherin der US-Regierung, Jen Psaki, am Freitag. Lies den Rest dieses Beitrags

Regarding Significant Reductions of Iranian Crude Oil Purchases

Press Statement

John Kerry, Secretary of State

 


 

The United States and the international community stand shoulder to shoulder in maintaining pressure on the Iranian regime until it fully addresses concerns about its nuclear program. That is why today I am pleased to announce that China, India, Malaysia, Republic of Korea, Singapore, South Africa, Sri Lanka, Turkey, and Taiwan have again qualified for an exception to sanctions outlined in section 1245 of the National Defense Authorization Act (NDAA) for Fiscal Year 2012, based on additional significant reductions in the volume of their crude oil purchases from Iran or for reducing those purchases to zero and remaining there. As a result, I will report to the Congress that exceptions to sanctions pursuant to Section 1245 of the NDAA for certain transactions will apply to the financial institutions based in these jurisdictions for a potentially renewable period of 180 days.

Today’s determination is another example of the international community’s strong and steady commitment to convince Iran to meet its international obligations. A total of 20 countries and economies have continued to significantly reduce the volume of their crude oil purchases from Iran or have completely eliminated such purchases. This determination takes place against the backdrop of other recent actions the Administration has taken to increase pressure on Iran, including the issuance of a new Executive Order on June 3. The message to the Iranian regime from the international community is clear: take concrete actions to satisfy the concerns of the international community, or face increasing isolation and pressure.

 

USA verhängen Goldverkaufsverbot gegen den Iran

[Bild: USA verhängen Goldverkaufsverbot gegen den Iran]

Ab dem 1. Juli verschärfen die USA ihre Sanktionen gegen den Iran. Die zuletzt über die Türkei tolerierten Goldlieferungen sollen damit gestoppt werden.

Im vergangenen März lieferte die Türkei Gold im Wert von 381 Millionen US-Dollar in den Iran. Gegenüber dem Vormonat entsprach dies einer Verdreifachung der Goldlieferungen in die islamische Republik.

Die USA wollen diesen Gold-Transaktionen nun endgültig einen Riegel vorschieben. Die zuständige Sonderabteilung des US-Finanzministerium unter Secretary David S. Cohen hat laut Presseberichten ab dem 1. Juli eine Verschärfung der Sanktionen angekündigt. Regierungen, Privatunternehmen und iranischen Bürger soll es demnach künftig untersagt sein, Gold und andere Edelmetalle in den Iran zu liefern.

“Ich kann ihnen versichern, dass wir sehr genau auf Hinweise achten werden, wenn jemand außerhalb des Iran Gold an die iranische Regierung verkauft”, so Cohen am gestrigen Mittwoch vor dem US-Ausschuss für Auswärtige Angelegenheiten.

Zu den Handelsbeziehungen zwischen der Türkei und dem Iran sagt er: “Keine Frage, dass Gold von der Türkei in den Iran fließt. Was wir im Wesentlichen sehen, sind iranische Bürger, die Gold kaufen, um sich vor dem Wertverlust des Real zu schützen.  So gesehen ist dieser Goldhandel eine Reflektion des Erfolges unserer Sanktionen, um den Wert des Rial zu schwächen”.Man habe beiden Regierungen klar gemacht, dass Washington die Sanktionen mit Bestimmtheit gegen jeden durchsetzen werde, der den Gold-Bann bricht. Details über drohende Strafmaßnahmen nannte Cohen nicht.

Die USA und ihre Verbündeten beschuldigen die iranische Führung, an der Herstellung von Atomwaffen zu arbeiten. In Teheran bestreitet man ein solches Vorhaben.Nach den Rekordlieferungen der vergangenen Monate, ist nun bis zum Inkrafttreten der Sanktionen auch in den kommenden Wochen mit einer deutlichen Zunahme türkischer Goldexporte in den Iran zu rechnen.

 

US: Earthquake Near Iran-Pakistan Border

Press Statement

John Kerry
Secretary of State
Washington, DC
April 16, 2013

 


 

The United States sends our deepest condolences for those lost in the earthquake in southeastern Iran and western Pakistan today. Our thoughts are with the families of those who were killed, those who were injured, and with those communities that have suffered damage to homes and property. We stand ready to offer assistance in this difficult time.

 

Spiegel: Gas vom Nachbarn – Pakistan brüskiert USA mit Iran-Pipeline

Alle Drohungen aus Washington waren vergebens: Pakistan hat mit dem Bau einer Gas-Pipeline aus Iran begonnen. Die Staatschefs beider Länder trafen sich an der gemeinsamen Grenze – und bejubelten die sogenannte „Friedens-Pipeline“.

Staatschefs Ahmadinedschad, Zardari: Gigantisches BauprojektZur Großansicht

AFP

Staatschefs Ahmadinedschad, Zardari: Gigantisches Bauprojekt

Islamabad/Teheran – Die Bauarbeiten laufen – aller drohender US-Sanktionen zum Trotz. Die südasiatische Atommacht Pakistan hat offiziell mit dem Bau einer Gas-Pipeline aus dem benachbarten Iran begonnen. Am Grenzort Chabahar trafen sich am Montag die Präsidenten Pakistans und Irans, Asif Ali Zardari und Mahmud Ahmadinedschad, zu einer Zeremonie, wie iranische Staatsmedien berichteten.

Auf der iranischen Seite ist die „Friedens-Pipeline“ bereits fertig gestellt, immerhin 1150 Kilometer. Die Kosten für den pakistanischen Teil werden nach Angaben des dortigen Staatssenders PTV auf 1,5 Milliarden Dollar geschätzt, wovon Iran ein Drittel trägt.

 

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