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Bahai| UN-Resolution sendet deutliches Zeichen für Menschenrechte an den Iran

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Ein deutliches Signal für die Menschenrechte setzte heute der Dritte Ausschuss der UN-Generalversammlung mit seiner Mahnung an die iranische Regierung, ihren Menschenrechtsverletzungen nachzukommen. 

Vereinte Nationen, New York – Mit 78 zu 35 Stimmen und 69 Enthaltungen nahm der Dritte Ausschuss der UN-Generalversammlung eine Resolution an, in der die „tiefe Sorge über schwerwiegende fortdauernde und sich wiederholende Menschenrechtsverletzungen“ im Iran zum Ausdruck kommt.

Die sechsseitige Resolution zählt die hohe Zahl an Hinrichtungen, Einschränkungen von Versammlungs- und Meinungsfreiheit, das Ins-Visier-Nehmen von Journalisten, die alles durchdringende Ungleichbehandlung der Geschlechter und religiöse Diskriminierung, darunter auch der iranischen Bahá’í, zu den Sorgen der Generalversammlung.

“Abschnitte dieser Resolution senden dem Iran das deutliche Signal, dass die internationale Gemeinschaft die Menschenrechtsverletzungen in diesem Land nicht ignorieren wird – ungeachtet der weltweiten Hoffnungen auf eine Verbesserung der Beziehungen,”, sagte Bani Dugal, Sprecherin der Internationalen Bahá’í-Gemeinde bei den Vereinten Nationen.

„Sie  zeigt auch, dass die Internationale Gemeinde die wiederholten Behauptungen des Iran, er würde seine Menschenrechtssituation verbessern, nicht akzeptiert.“

“Für die iranischen Bahá’í gibt es jedenfalls keinerlei Verbesserung und die Atmosphäre religiöser Diskriminierung hat sich im ganzen Land nur verschlimmert“, sagte Dugal.

Die Annahme der Resolution im Dritten Ausschuss erfolgte nach deutlich formulierten Berichten des UN-Generalsekretärs Ban Ki-Moon und dem Sonderberichterstatter für Menschenrechte im Iran, Ahmed Shaheed über ihre tiefe Beunruhigung angesichts weit verbreiteter und fortwährender Menschenrechtsverletzungen in dem Land.

In dem Bericht von Herrn Ban heißt es beispielsweise, dass sich die Menschenrechtssituation für religiöse und ethnische Minderheiten nicht verbessert habe. „Religiöse Minderheiten wie die Bahá’í oder Christen erleben Verletzungen in Gesetz und Praxis“, schrieb er.

Dr. Shaheed nannte ebenfalls eine große Bandbreite an Verletzungen – von dem Mangel an Rechtsstaatlichkeit, insbesondere bei Hinrichtungen bis hin zu “nicht aufhörenden willkürlichen Verhaftungen, Inhaftierungen und Verurteilungen von Menschen , die ihre Grundrechte ausüben.”

Zehn Abschnitte seines Berichts widmete Dr. Shaheed der fortwährenden Verfolgung der iranischen Bahá’í. Er stellte fest, dass sie eine breit gefächerte Diskriminierung bei Bildung und Arbeit erleiden und sich mehr als 100 Bahá’í sind in Haft befinden.

Die heutige Resolution stellt “mit Sorge” fest, dass der Iran die Versprechungen, die er im Jahr 2010 bei seiner ersten Universellen Periodischen Überprüfung (“Universal Periodic Review”, UPR) gegenüber dem Menschenrechtsrats in Genf machte, „nur mangelhaft“ umsetzte.

Die “fortwährenden Diskriminierungen, Verfolgungen und Menschenrechtsverletzungen” gegenüber den Bahá’í, die Forderung nach Freilassung der sieben inhaftierten Bahá’í-Führungsmitglieder, das Beenden der „Kriminalisierung von Bemühungen für Bahá’í-Jugendliche eine Hochschulbildung zu ermöglichen“ und die allgemeine „Emanzipierung“ der iranischen Bahá’í-Gemeinde werden in der Resolution besonders betont.

Wie auch in früheren Resolutionen wurde der Iran aufgefordert, internationalen Menschenrechtsbeobachtern zu erlauben, in den Iran einzureisen. Obwohl der Iran seit 1968 zu den Unterzeichnern des Internationalen Paktes über wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte zählt, wurde diese Forderung seitens der Islamischen Republik abgelehnt.

Die Resolution wurde von Kanada eingebracht und hatte 45 weitere Co-Sponsoren, zu denen auch Deutschland zählt. Es war die 27. Resolution der Generalversammlung über Menschenrechte im Iran seit 1985.

Source.- Bahai World News Service: http://news.bahai.org/story/1030

WELT| „Möchte die Stimme derer sein, die sprachlos sind“

Die iranischstämmige Schriftstellerin Bahiyyih Nakhjavani lebt im Exil. Ihre Gedanken aber sind bei ihren verfolgten Glaubensbrüdern von den Bahai im Iran – um die macht sie sich derzeit große Sorgen.

Sie werden verfolgt, inhaftiert und in den Untergrund gezwungen – die etwa 300.000 Anhänger des Bahai-Glaubens im Iran leben unter extremem Druck. 120 Bahai sollen laut des UN-Sonderberichterstatters für Menschenrechte in iranischer Haft sitzen. Viele Anhänger des Glaubens verlassen das Land, denn auch unter der etwas moderater auftretenden Regierung von Präsident Hassan Ruhani hat sich ihre Lage bisher nicht verbessert. Die Schriftstellerin Bahiyyih Nakhjavani beobachtet die Situation der Bahai in ihrem Geburtsland mit großer Sorge. Die 66-Jährige gehört dem Glauben an, war allerdings erst drei Jahre alt, als ihre Eltern mit ihr den Iran verließen. Inzwischen lebt sie als Autorin in Frankreich. Im Jahr 2000 hat sie mit ihrem ersten Roman „Die Satteltasche“ einen internationalen Bestseller geschrieben, derzeit arbeitet sie an ihrem neuen Buch über die Diaspora. Mit der „Welt“ spricht sie über die Lage der Bahai im Iran, Heimatgefühle und den Einfluss ihres Glaubens auf ihre Arbeit.

Die Welt: Sie wurden im Iran geboren, sind in Uganda aufgewachsen und haben in den USA, Sierra Leone, Zypern, Großbritannien und Belgien gelebt. Mittlerweile wohnen Sie in Frankreich. Wie haben diese vielen Ortswechsel Ihre Arbeit als Autorin geprägt?

Bahiyyih Nakhjavani: Ich habe einige Dinge beobachtet, die mich schockiert haben. Solche Empörung treibt mich sehr stark an, und sie bringt mich dazu, schreiben zu wollen. Ein anderes Mal habe ich etwas gesehen, das Mitgefühl bei mir ausgelöst hat. Dann möchte ich die Stimme derer sein, die selbst sprachlos sind. Das ist ebenfalls ein starker Antrieb für mich, zu schreiben. Ich denke aber, im tiefsten Inneren sind all diese verschiedenen Erfahrungen, das Reisen, der Aufbruch und das Bestreben, irgendwo sesshaft zu werden, eine Metapher für jeden Versuch eines Autors, etwas zu schreiben. Jede weiße Seite ist wie ein neues Land.

Die Welt: Im Alter von drei Jahren haben Sie den Iran bereits verlassen. Fühlen Sie sich trotzdem als Perserin?

Nakhjavani: Die Auswanderung war keine bewusste Entscheidung. Obwohl wir im Ausland lebten, haben wir eine Art persischen Stempel aufgedrückt bekommen.Uganda, wo ich aufgewachsen bin, war britisches Protektorat. Die Hauptstadt Kampala war in drei Sektoren unterteilt: Es gab Inder, Afrikaner und Europäer, die Briten. Wir als persische Familie passten nicht in diese Struktur. Deswegen waren wir dann Perser. Ich will keine Klischees nennen, aber wenn man in einer persischen Familie aufgewachsen ist, dann hat man diesen Geruch in der Nase und dann ist da natürlich noch die Sprache.

Vollständiger Artikel

Bahai| Widespread attack launched in Iran against Baha’i businesses

Just as the United Nations‘ Universal Periodic Review of Iran’s human rights record is taking place in Geneva and representatives of that country protest that they safeguard and uphold the human rights of all their citizens, the authorities in one region of Iran have launched a widespread, pre-planned, systematic attack against Baha’i business owners. This has brought further pain and hardship to countless families who are already suffering from the consequences of government policies aimed at nothing less than the economic strangulation of the Baha’i community in Iran.

A banner placed on the front of one of some 79 Baha’i-owned businesses which were closed on the morning of 25 October in a systematic state-sponsored attack on the Baha’i community in one of the regions of Iran. It reads: „This commercial unit has been sealed owing to violation of trading laws/rules. The owner of this commercial unit should report to the police.“

On the morning of Saturday 25 October, the authorities descended on no fewer than 79 Baha’i-owned shops in Kerman, Rafsanjan, and Jiroft, summarily sealing the premises which were closed to allow the proprietors to observe a Baha’i Holy Day.

In a blatant attempt to besmirch the good reputation of the Baha’i owners, the authorities displayed banners at the shops asserting that the owners had violated the rules governing business and trade practices.

The Baha’is have justly earned high repute among their fellow citizens for honesty and trustworthiness in all their dealings – including among their Muslim employees and colleagues, as well as their customers and clients. Members of the Baha’i community are bending every effort to pursue justice through the legal avenues available to them, even though it is clear that the action against them is state-sponsored. They are also calling upon the authorities to provide evidence for the unfounded accusations leveled against so many Baha’i shop-owners, including specific laws and standards that have purportedly been breached.

„Representatives of a state that claims its Constitution and laws are based upon Islamic teachings and principles would do well to consider the impact of their duplicities on the younger generation and the future of their country,“ said Ms. Bani Dugal, Representative of the Baha’i International Community. „We call upon all governments to exert pressure upon the government of Iran to stop this and all other forms of discrimination against the Baha’is of Iran, who remain innocent of the accusations levelled against them and seek only to contribute to the advancement of their nation as loyal, law-abiding citizens.“

To Light a Candle – trailer for a film by Maziar Bahari

The Baha’is are a religious minority in Iran. They are systematically imprisoned, tortured and killed by the Iranian government. The Islamic regime bans the Baha’is to study or teach in Iranian universities. But the Baha’is do teach, and they do study. Since 1987 the Baha’is started BIHE, an underground university with hundreds of students in Iran, and dozens of teachers in Iran and around the world. Through powerful interviews, exclusive secret footage shot by citizen journalists, rare archival material and dramatic letters written by a Baha’i prisoners currently in jail in Iran, To Light a Candle shows how a small minority has defied the brutal systematic religious persecution through non-violent resistance and educating their youth. A film by Maziar Bahari.

New video documents Iranian government’s sponsored violence against its own Baha’is citizens

Parva Rahmanian and her family used to run a flower shop in Iran – until the government revoked their business license.

The reason given was simple: as Baha’is, they were „unclean“ – and so were their floral designs. The uncleanliness of the Baha’is was, to the world’s great shock and outrage, the subject of a recent fatwa by the Supreme Leader Ali Khamenei.

„We received a letter from the Justice Bureau saying that as a florist one’s hands get wet while decorating flowers, and given that Baha’is are considered unclean by the high-ranking clerics…, the work permit was revoked,“ says Ms. Rahmanian in a new video released today by the Baha’i International Community.

Ms. Rahmanian’s story is one of many personal accounts of persecution faced by Iranian Baha’is featured in the 17-minute video, which is titled „Violence with Impunity“ and is available on the BIC’s YouTube channel.

The new production, which is available in English and Persian, is based in part on a recent report of the BIC with the same title, which was released in March. However, the video also features numerous new interviews done over the last six months in the United States and Europe.

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  • Parva Rahmanian, one of the people interviewed in the video.

„This new video takes the dramatic statistics documented in our earlier report and illustrates them with personal accounts of what it means to live in a country where the very authorities that are supposed to protect your rights are the ones behind your oppression,“ said Diane Ala’i, a representative of the Baha’i International Community to the United Nations in Geneva.

Naim Sobhani, for example, describes what it was like as a child growing up in Iran and having to face vilification from teachers.

“ ‚These Bahai’s are dirty, they are unethical, they are unclean non-believers, do not dine with them, do not socialize with them, do not befriend them,'“ he recounts his teachers as saying. „As a child in the elementary school, hearing the teacher saying this sort of things in a classroom to your classmates in the class,“ said Mr. Sobhani, who now lives in the United States.

Also featured are several human rights activists.

Mahnaz Parakand, an attorney who defended Baha’is before having to flee Iran herself, talks about how the government uses false charges of espionage to prosecute and imprison Baha’is.

„The only reason they cite for espionage on the part of the Baha’is is that the shrines of the great figures of the Baha’i Faith are located in Israel, which are considered sites of pilgrimage for the Baha’is,“ said Ms. Parakand.

„As a Muslim, when I go to Saudi Arabia for pilgrimage, does the mere fact that the House of God, the Kaaba, is located in Saudi Arabia mean all Muslims in the world could be spying for Saudi Arabia in their native countries?“ she said.

Karim Lahidji, president of the International Federation for Human Rights (FIDH), says Iran’s policy has been „to increase the pressure on the Bahai community so that in the best case scenario they would relinquish their beliefs.“

The original report documents a rising tide of violence directed against the Iranian Baha’i community – and the degree to which attackers enjoy complete impunity from prosecution or punishment.

From 2005 through 2012, for example, there were 52 cases where Baha’is have been held in solitary confinement, and another 52 incidents where Baha’is have been physically assaulted. Some 49 incidents of arson against Baha’i homes and shops, more than 30 cases of vandalism, and at least 42 incidents of cemetery desecration were also documented.

Quelle: BAHAI

Iran: Angehörige der Bahai-Religion leben in einem Klima der Angst

Für die Bahai hat sich unter  dem neuen iranischen Präsidenten Hassan Rohani wenig  geändert.  (Bild: picture alliance / dpa / Brendan Mcdermid / Pool)Für die Bahai hat sich unter dem neuen iranischen Präsidenten Hassan Rohani wenig geändert. (Bild: picture alliance / dpa / Brendan Mcdermid / Pool)

Angehörige der Bahai-Religion leben in einem Klima der Angst

Mitglieder der iranischen religiösen Minderheit werden immer wieder verhaftet (Beitrag hören)

Von Frank Aheimer

Seit vielen Jahren geht man im Iran von offizieller staatlicher Seite gegen die Angehörigen der Bahai vor, die größte religiöse Minderheit im Iran. Auch nach der Wahl des neuen Präsidenten Rohani sehen die Bahai noch keine Anzeichen für eine Veränderung ihrer bedrohlichen Situation.

Am 24. August wurde der in der südiranischen Stadt Bandar Abbas bekannte Bahai Ataollah Rezwani in seinem Auto durch einen Schuss in den Hinterkopf ermordet aufgefunden. Sein Sohn Kourosh erklärte kurz nach dem Mord in einem Interview gegenüber dem persischen Onlinedienst „Rouz“:

„Mein Vater war ein ganz besonderer Mensch. Er tat nichts als anderen zu dienen. Er hatte weder Probleme noch Feinde“.

Ataollah Rezwani war der bekannteste Bahai in der Stadt. Er war sehr beliebt und einer der fähigsten Experten auf dem Gebiet der Wasseraufbereitung. Mehrfach verlor er auf Druck der Regierung seine Arbeit. Sein Vetter Navid Aghdasi berichtet davon, dass auf Rezwani bereits seit Längerem erheblicher Druck seitens staatlicher Stellen ausgeübt und er bedroht wurde.
Diane Alai, Sprecherin der Internationalen Bahai-Gemeinde bei den Vereinten Nationen in Genf, sieht die Ermordung von Ataollah Rezwani als unmittelbare Folge einer staatlichen Kampagne.  Lies den Rest dieses Beitrags

THE TEXT OF MY OPENING SPEECH AT THE HOPE CONCERT FOR THE PEOPLE OF IRAN

Text of the opening speech at the Hope Concert for the People of Iran
(The entire text is also available in فارسی / Farsi)
My name is Roxana Saberi, and I composed much of this piece in prison in Iran. I didn’t have a piano there, but in solitary confinement, I practiced by tapping my fingers on the wall of my cell.

I’m not a professional musician like the many talented artists you will hear tonight, but I wanted to share this piece with you, and to dedicate it to the hundreds of prisoners of conscience in Iran who are being punished for peacefully exercising their basic human rights.

These prisoners include journalists and bloggers, human rights advocates, student activists, and attorneys.

They also include two women who were my cellmates, members of Iran’s minority Baha’i faith who are serving 20-year sentences for practicing their religion.

These prisoners cannot hear our concert tonight, but there’s a great possibility that they will hear about it because news about events like this can travel through cement walls and steel doors.

I’d like to ask you to please close your eyes for a moment. Imagine you are in a prison cell, alone, accused of a crime you didn’t commit. No one knows where you are and you’re denied access to an attorney. And no matter how much you might dream that the raindrops on the roof are the footsteps of your saviors coming to rescue you, there is no escape.

Now imagine that you learn people outside prison not only know where you are, but they are also calling for your release. They are signing petitions, spreading the word on Facebook, and praying for you.  Even little children are praying for you!

These people are focusing not only on your plight but also on the reasons behind your imprisonment:  They are highlighting issues greater than yourself:  freedoms we’re all entitled to.

And you realize: You are not alone!  You don’t have to stand up to injustice by yourself anymore!  You feel empowered.  You feel hope.

Please open your eyes.

I felt this way in 2009, when I was in Tehran’s Evin Prison, facing a fabricated charge of espionage. When I learned – through my interrogator and later, my parents — that friends and strangers around the world were calling for my release, I realized something crucial:  When we don’t have a voice, we need others to speak out for us, and when we do have a voice, we have the responsibility to be a voice for the voiceless.

While we each have just one voice, together, our voices can make a difference.

Tonight we want to use our voices to make a difference—through music. Music can unite people across cultures, countries, and continents …

This evening’s artists speak different languages, but we don’t need to understand each other’s words to grasp each other’s plights … and to show solidarity with Iranians striving for human rights, freedom, and dignity. These Iranians are not only prisoners of conscience but also many who are outside prison. They want to write openly in their newspapers, surf the Web freely, to rally peacefully in the streets, to exercise their basic rights without fear and with hope that they can play a role in creating a better future for their country.

The proceeds from tonight’s concert will be donated to two non-profit organizations:  the Children of Persia, which helps needy children in Iran, and the International Campaign for Human Rights in Iran.

We are broadcasting this concert live into Iran on the radio, TV, and the Internet.

The Iranian authorities will likely try to block people from watching and listening, but we have faith that many Iranians will still find ways to tune in.

And now I want to say a few words in Farsi for people in Iran:

:به عزیزانمان در ایران

در حالی که ممکن است مرزها و حکومتها ما را از هم جدا کند، همه ما در نهایت بخشی از بشریت هستیم و به عنوان  برادر و خواهر در کنار هم می‏ایستیم. هر چند فاصله‏ها ما را از هم دور می‏کنند، در غمها و شادیهایمان، در بیم و امید و از همه مهمتر در مهر و محبت با هم متحدیم. ما برای همبستگی با شما اینجا جمع شده‏ایم تا بگوییم که در تلاش مسالمت‏آمیزتان برای دستیابی به حقوق بشر، آزادی و کرامت انسانی تنها نیستید. هر یک از ما تنها یک صدا داریم، اما جمع صداهایمان می‏تواند تأثیری مثبتی بر جای بگذارد. این کنسرت به شما تقدیم می‏شود

 

 

SPD wendet sich gegen Verfolgung der Glaubensgemeinschaft der Baha’i im Iran

Die Sozialdemokraten sind mit einer Initiative zum Schutz der Glaubensgemeinschaft der Baha’i gescheitert. Einen Antrag (17/13474) zur Religionsfreiheit im Iran und zur Stärkung der Rechte der Baha’i lehnte der Ausschuss für Menschenrechte und humanitäre Hilfe am Mittwoch mit den Stimmen der Fraktionen von Union und FDP bei Enthaltung der Fraktion die Linke ab. Die Grünen unterstützten den Antrag.

Die Sozialdemokraten hatten die Bundesregierung unter anderem aufgefordert, Menschenrechtsverletzungen im Iran bilateral und auf internationaler Ebene zu thematisieren und sich „konsequent für die Freiheit des religiösen und weltanschaulichen Bekenntnisses“ einzusetzen. Die iranische Regierung sei aufzufordern, Repressionen und Diskriminierungen gegenüber den Baha’i einzustellen, alle politischen und aus Gewissensgründen Inhaftierten freizulassen und den Menschenrechtsdialog mit der EU wieder aufzunehmen. Mitglieder der iranischen Baha’i-Gemeinde sollen zudem als Gruppenverfolgte in Deutschland aufgenommen werden. Die „vehemente Verfolgung“ der Baha’i durch die iranische Regierung sei religiös und politisch begründet, hieß es im Antrag weiter. Ihnen werde zum einen unterstellt, Spione Israels zu sein, zum anderen werde ihnen Apostasie, der Abfall vom Islam, vorgeworfen.

Vertreter der Koalitionsfraktionen unterstützten im Ausschuss das Anliegen der SPD-Fraktion, verwiesen jedoch auf bereits beschlossene Anträge zur Religionsfreiheit im Iran. Zudem sei die von den Sozialdemokraten geforderte Linie gegenüber der iranischen Regierung bereits Bestandteil der Politik der Bundesregierung. Vertreter der Oppositionsfraktionen sprachen unter anderem von einer Verschlechterung der Lage der Baha’i in jüngster Zeit, was sich unter anderem auch in der Inhaftierung ihrer Führungsspitze nach „grob unfairen Gerichtsverfahren“ Anfang Mai zeige.

 

DW: Iran: Innenansichten eines Gottesstaates

Projekt: Innenansichten eines GottesstaatesUnterdrückte Menschenrechte

IMMER MEHR ÖFFENTLICHE VOLLSTRECKUNGEN

Irans Blogger kritisieren Schau-Exekutionen

Öffentliche Hinrichtung im Iran und Schaulustige (Foto: MEHR)

Die öffentliche Hinrichtung zweier Männer löste Diskussionen in Irans Blogosphäre aus. Kritisiert wurde die Vollstreckung in Teherans Künstlerpark, aber auch der Voyeurismus von Teilen der iranischen Gesellschaft. Lies den Rest dieses Beitrags

Iranian Baha’is face „widespread and entrenched“ discrimination says UN Committee

Yesterday the UN Committee on Economic, Social and Cultural Rights issued a series of pointed recommendations to the Iranian government – recommendations that included a plea for Iran to ensure that all citizens, regardless of religious belief, enjoy full rights without any discrimination.

The Committee specifically referred to the Baha’i community, expressing its concern that Iranian Baha’is face „widespread and entrenched discrimination, including denial of access to employment in the public sector, institutions of higher education, as well as to benefits of the pension system.“ It recommended that Iran „take steps to ensure that members of the Baha’i community are protected against discrimination and exclusion in every field.“

Diane Alai, the representative of the Baha’i International Community to the United Nations in Geneva, welcomed the Committee’s findings, known as „concluding observations.“ She said: „The Committee’s report highlights the extent of the persecution of Baha’is in Iran, which includes employment, education, and cultural issues.“

She noted that Committee members questioned Iranian officials during a day-long session earlier in the month, asking, among other things, why the government feels it has to recognize a particular religion at all in order to grant individuals certain rights, and why discrimination against Baha’is appears to be so pervasive.

„People are the holders of their freedom of religion, and that is not the public power of states,“ said Nicolaas Schrijver, a Committee member from The Netherlands, during the 1 May session with Iranian officials.

In its report, the Committee also recommended that Iran take steps to guarantee „the unhindered access of Baha’i students to universities and vocational training institutions.“

The report also covered a wide range of other human rights violations in Iran, from concern over discrimination against women and ethnic minorities in education and employment to the lack of protection for independent trade unions.

Source: BAHAIs World News Service

 

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